Weihrauch –
kostbares Universaltalent der Medizin
Weihrauchkapseln aus eigener Herstellung
Als sog. Defektur stellen wir hochwertige Weihrauch-Kapseln in unserem eigenen Labor her.
Weihrauch eignet sich bei einer Vielzahl von Diagnosen wie Asthma, Heuschnupfen, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, Zöliakie, rheumatoide Arthritis, Arthrose, Multiple Sklerose, Morbus Hashimoto, Diabetes Typ I oder auch bei Hirnödemen in Folge von Hirntumoren.
Des Weiteren können diese Extrakte bei allen Erscheinungsformen des autoimmunen Formenkreises eingesetzt werden wie beispielsweise Psoriasis, Psoriasis arthropatica, Neurodermitis, Rosacea, Urtikaria, Vitiligo, Lichen.
Eine Erkrankung des autoimmunen Formenkreises birgt die Gefahr, dass weitere der oben erwähnten Krankheiten auftreten können, wenn bereits eine davon vorliegt. Weihrauch wirkt hier proaktiv unter anderem als Hemmer von Leukotrienen und bremst den Fortgang der Entwicklung des autoimmunen Formenkreises.
Besonders wichtig ist hierbei der Gehalt an wirkbestimmenden Boswelliasäuren, der über 80% liegen sollte. Seien Sie vorsichtig bei unseriösen Angeboten aus dem Internet! Je nach Herkunft kann zudem eine Verunreinigung mit Schwermetallen und Pestiziden vorliegen.
Dosierungen (Tagesdosis):
- Psoriasis, Psoriasis arthropatica, Neurodermitis, Rosacea, Urtikaria, Vitiligo, Lichen, Rheumatoide Arthritis: 3 x 800 mg, entspricht 3 x 2 Kapseln/Tag
- Asthma, Heuschnupfen: 3 x 400 mg, entspricht 3 x 1 Kapsel/Tag, mind. sechs Wochen lang
- Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, Zöliakie: 2 bis 3 x 800-1.200 mg, entspricht 3 x 2 bis 3 x 3 Kapseln/Tag
- Multiple Sklerose, Morbus Hashimoto, Diabetes Typ I: 3 x 1.200 mg, entspricht 3 x 3 Kapseln/Tag
- Arthrose: 400 – 2.400 mg, entspricht 1 bis 6 Kapseln/Tag
- Hirnödeme: 3.600 – 4.200 mg/Tag nach einer validen Studie von Prof. Dr. H.P.T. Ammon, entspricht 9 bis 11 Kapseln/Tag
Die Bioverfügbarkeit wird nach Einnahme fetter Mahlzeiten oder entsprechender Fischölpräparate (z.B. Norsan) bzw. CLA (= konjugierte Linolensäuren) erhöht.
Für Rückfragen und Bestellungen schreiben Sie uns bitte eine E-Mail an info@die-heilpflanzen-manufaktur.de
bzw. rufen Sie uns an unter 06834-60267.
Über die Hemmung der Phospholipase-Aktivität und der 5-Lipoxygenase erfolgt eine Hemmung der Prostaglandin-Synthese (PGE2) und von Cathepsin G. In vitro zeigt sich eine Verminderung von TNFα, NfκB und IL-1β.
Weihrauchharz wird auf Grund seiner botanischen Herkunft als Boswelliaharz bezeichnet, da es aus Pflanzen der Gattung Boswellia gewonnen wird. In den Harzextrakten finden sich als pharmakologisch wirksame Substanzen vor allem Boswelliasäuren, aber auch Tirucallsäuren.
Als zentraler Wirkmechanismus konnte für Boswelliasäuren, insbesondere für Acetyl-Keto-Boswelliasäure (AKBA), eine direkte Hemmung der 5-Lipoxygenase gezeigt werden (1). Die 5-Lipoxygenase ist ein Schlüsselenzym zur Biosynthese von Leukotrienen als wichtigen Entzündungsmediatoren. Daneben wirken Extrakte und ihre isolierten Inhaltsstoffe auf Signaltransduktionskaskaden, die für die Vermittlung von Zellantworten eine wichtige Rolle spielen (2, 3). Mechanismen der Proliferation, Differenzierung und Apoptose werden zum Beispiel durch eine Hemmung von Topoisomerasen beeinflusst (4, 5). Außerdem sind Effekte auf die humane Leukozyten-Elastase (6) sowie auf das für die Immunabwehr wichtige Komplementsystem beschrieben (7).
Durch unterschiedlich wirksame Inhaltsstoffe und verschiedenartige Angriffspunkte sind die Wirkungen je nach Konzentration auch gegenläufig. So können bestimmte Tirucallsäuren (3-Acetoxy- und 3-Oxo-Tirucallsäure) in niedriger Konzentration mittels Signaltransduktionskinasen die Leukotrienbildung stimulieren. In höheren Konzentrationen jedoch wird deren Bildung vermutlich durch direkten Angriff an der 5-Lipoxygenase gehemmt (8).
Diese Mechanismen lassen einen therapeutischen Nutzen bei Entzündungs- oder Tumorerkrankungen vermuten. Kleinere klinische Studien liefern erste Anhaltspunkte für eine Wirksamkeit am Patienten.
- Safayhi, H., et al., Boswellic acids: novel, specific, nonredox inhibitors of 5-lipoxygenase. J. Pharmacol. Exp. Ther. 261 (1992) 1143 – 1146.
- Park, Y. S., et al., Acetyl-11-keto-beta-boswellic acids (AKBA) is cytotoxic for meningioma cells and inhibits phosphorylation of the cellular-signal regulated kinase 1 and 2. Eicosanoid Congress Boston (1999) 118.
- Bertsche, T., Effekte polycyclischer Triterpene aus Boswellia spec. auf Mitogen-aktivierte Kinasen in neutrophilen Granulocyten und Glioblastoma-T98G-Zellen. Diss. Universität Tübingen 2001.
- Wang, L.-G., et al., Determination of DNA topoisomerase II activity from L1210 cells – a target for screening antitumor agents. Acta Pharmacol. Sinica 12 (1991) 108 – 114.
- Hoernlein, R. F., et al., Acetyl-11-keto-beta-boswellic acid induces apoptosis in HL-60 and CCRF-CEM cells and inhibits topoisomerase I. J. Pharmacol. Exp. Ther. 288 (1999) 613 – 619.
- Safayhi, H., et al., Inhibition by boswellic acids of human leukocyte elastase. J. Pharmacol. Exp. Ther. 281 (1997) 460 – 463.
- Wagner, H., et al., Pflanzeninhaltsstoffe mit Wirkung auf das Komplementsystem. Z. Phytother. 8 (1987) 148 – 149.
- Boden, S. E., et al., Stimulation of leukotriene synthesis in intact polymorphonuclear cells by the 5-lipoxygenase inhibitor 3-oxo-tirucallic acid. Molecul. Pharmacol. 60 (2001) 267 – 273.
- Zum Mechanismus:
Thews, Mutschler, Vaupel: Anatomie, Physiologie, Pathophysiologie des Menschen; 5 Auflage, WVG Stuttgart, 1999 - Metastudie:
Abdel-Tawab M et al. Boswellia serrata: an overall assessment of in vitro, preclinical, pharmacokinetic and clinical data. Clin Pharmacokinet. 2011; 50 (6) : 349-369
